VI-SYSTEMISCHE PROZESSBEGLEITUNG

Jahresausbildung in systemischer Beziehungskompetenz

 

Folgt man z.B. der Betrachtungsweise von Ken Wilber, so wirken auf den Menschen verschiedene, manchmal scheinbar wider- sprüchliche psychodynamische Ebenen: die intrapsychische, die interpersonale und die systemische bzw. transpersonale Ebene.

Die VI-Systemische Prozessbegleitung wendet sich in der Ausbildung der systemisch- transpersonalen Ebene zu. Auch bekannt unter dem Begriff „Familienaufstellung“, handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Menschen über die Aufstellung eines durch ein System geprägten Hintergrundes Antworten auf wesentliche Fragen im persönlichen, gesundheitlichen, familiären oder beruflichen Kontext suchen.

Mit Hilfe von Stellvertretern (Teilnehmer, die als Rollenspieler fungieren) werden bedeutsame Szenarien u.a. aus der Familiengeschichte, einer Firmenkonstellation, einer körperlichen Symptomatik oder auch einer in die Zukunft gerichteten berulfichen oder persönlichen Vision aufgebaut. Insbesondere die Kraft einer Gruppe hilft, bisher verborgene Lösungen, Ressourcen und Potenziale zu erkennen und zu transformieren.

Den systemischen Hintergrund bilden hierbei die Beziehungsgeflechte in Familie und Beruf und nicht zuletzt des Körpers. Sie bestehen aus einzelnen Elementen, die sich in einem ununterbrochenen Prozess wechselseitig beeinfussen. Jede Aktion oder Veränderung eines Elements löst unmittelbare Reaktionen in allen übrigen Elementen aus.

Die VI-Aufstellungsarbeit im Besonderen kombiniert die Essenzen aus klassisch systemischer Therapie mit dem Herz der Gestalttherapie. Ausgehend von der Hier- und Jetzt-Situation gestaltet sich der systemische Prozess dialogisch statt diktatorisch. Resonanz, die Fähigkeit „zurück zu klingen“, bleibt das zentrale therapeutische Element. Auftauchende Widerstände führen also nicht zum Abbruch der Aufstellung, sondern werden im Rahmen der Arbeit mit gestalttherapeutischen Interventionen gelöst. Gerade die Unterbrechungen werden im VI — im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren — als noch im Geheimen lauernde Lösungen betrachtet und integriert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung kommt dem Körper und seiner Fähigkeit zur nonverbalen Kommunikation zu. Körpersprache, Gestik, Erkrankungen und deren Symptome werden als unbewusst-absichtsvolle Lösungsversuche in das System des Aufstellenden eingefügt.

Die Ausbildung wendet sich an Menschen, die mit Menschen arbeiten. Das Erfassen sowie die Berücksichtigung von den sog. „Systemischen Gesetzen“ führt in fast allen Lebensbereichen zu mehr Entspannung, einem tieferen Verständnis von Interaktionsdynamiken und zu mehr persönlicher Freiheit im Umgang mit sich selbst und anderen.

Die Ausbildung vermittelt Aufstellungsarbeit in nahezu allen Themen: 

  • Partnerschafts- und Patchworkkonstellationen
  • Erkrankungen, Organe und deren Symptome
  • Herkunftsfamilien
  • Männer- und Frauenlinien
  • Firmenkonfikte und berufliche Herausforderungen
  • Tod und Abschiedssituationen
  • spirituelle Krisen uvm...

Am Ende der Ausbildung sind die Teilnehmer in der Lage, eigene Aufstellungen durchzuführen. Die VI-Systemische Prozessbegleitung ist ein sehr nützliches, einfach anwendbares „Werkzeug“ für Einzel-, Gruppen- und Paartherapie/ Coaching.

Nicht zuletzt runden eine buddhistisch geprägte Grundhaltung sowie Humor und die Fähigkeit, über sich selbst lachen zu können, die Ausbildung ab.

Leitung: Bernhard Voss
Investition: 1.750 € inkl. MwSt.
   
Orte 2017: Hamburg
Orte 2018: Hamburg und Bad Neuenahr

Holen Sie sich das komplette Programm fur die Ausbildung mit allen Ausbildungsinhalten inkl. Anmeldeformular als PDF Download hier.

Weitere Informationen zu Ort, Tag, Uhrzeit finden Sie außerdem bei der Terminplanung 2017

 

*Alle von uns genannten Fortbildungspunkte sind vorbeh. der Prüfung durch die maßgebl. Verbände. Sobald rechtsverbindliche Aussagen vorliegen, veröffentlichen  wir diese auf unserer Homepage.